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AKTUELLES
 

Dezember 2011

Ingenieurbau in Stahlblau, Betongrau und Umweltgrün

50 Jahre Böger+Jäckle: Aus kleinsten Anfängen zu einem der größten unabhängigen Ingenieurbüros Schleswig-Holsteins

Ende dieses Jahres kann die Böger+Jäckle Beratende Ingenieure GmbH in Henstedt-Ulzburg ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Das Büro wurde Ende 1961 von den Diplom-Ingenieuren Hajo Böger und Hermann Jäckle in Ulzburg am nördlichen Rand von Hamburg gegründet, und es hat sich aus kleinsten Anfängen zu einem der größten unabhängigen Ingenieurbüros in Schleswig-Holstein entwickelt. Das mit der Planung von Bauwerken für die öffentliche Infrastruktur – vorzugsweise von Brücken, Tunnel und für den Küstenschutz – befasste Ingenieurunternehmen beschäftigt achtzig Mitarbeiter und wird seit Anfang der 90er-Jahre von Klaus Domröse und Harald-Peter Hartmann geführt. Als unabhängige Planer, Bauleiter oder als Prüfingenieure haben die sechzig Ingenieure von Böger+Jäckle in den vergangenen fünfzig Jahren an fast allen großen verkehrsplanerischen und raumordnenden Bauprojekten in Schleswig-Holstein mitgewirkt, beispielsweise an der Gablenzbrücke in Kiel, an der westlichen Elbquerung und am Rück- und Neubau der Störbrücke in Itzehoe. Aus Anlass des Jubiläums haben Böger+Jäckle eine Chronik herausgegeben, in der die Verkehrsentwicklung des Landes am Beispiel der Geschichte dieses Büros beschrieben und aus der Sicht der beteiligten Planer fachkundig kommentiert wird.

In einem ganz normalen Reihenhaus haben Hajo Böger und Hermann Jäckle damals ihr Ingenieurbüro gegründet. Ihre Startchancen waren in doppelter Hinsicht gut: Sie hatten nach dem Studium des Bauingenieurwesens an den Technischen Universitäten in Hannover beziehungsweise Karlsruhe erste berufliche praktische Erfahrungen im Ingenieurbüro von Dr.-Ing. Hellmut Homberg in Hagen in Westfalen gesammelt, einem der damals renommiertesten Ingenieurbüros in Deutschland, und sie starteten ihre selbstständige Tätigkeit als freiberufliche Beratende Ingenieure in einem Bundesland, das damals zu jenen Regionen in Deutschland gehörte, die wegen des stark anschwellenden West-Ost-Transitverkehrs unmittelbaren verkehrstechnischen Handlungsbedarf aufwiesen. Von der Verlegung der Bundesstraße 5 von Krupunder über Pinneberg bis nach Quickborn Anfang bis Mitte der 60er-Jahre über die Planung und den Bau der Bundesstraßen 200, 207 und 404 bis zur planerischen und bauleitenden Beteiligung am Bau der Autobahn von Hamburg nach Kiel, waren Böger+Jäckle nach eigenen Angaben an wohl allen großen Verkehrsprojekten der letzten 50 Jahre in Schleswig-Holstein beteiligt. Gleichzeitig wurden ihre reichen Erfahrungen als Ingenieure und Bauleiter für die Planung und Errichtung zahlloser Bauwerke des Küstenschutzes genutzt. Kaum ein Ingenieurbauwerk an der Unterelbe zwischen Hamburg und Neufeld wurde, so schreibt das Unternehmen heute, ohne die Mitarbeit von Böger+Jäckle errichtet. Zurzeit wirkt das Büro bei den großen Küstenschutzmaßnahmen an der Unterelbe und in Dahme an der Ostsee mit. Das Hochwasser von 2010 haben die Lauenburger Bürger Dank der von Böger+Jäckle errichteten Hochwasserschutzbauwerke genauso ohne Schaden überstanden wie die Menschen in Geesthacht, wo der Hochwasserschutz am Oberen und Unteren Schleusenkanal oder wie die in Glücksburg, wo die Deicherhöhung von 2009 dem Blanken Hans erfolgreich trutzt.

Neben den zahllosen Bauten für die Infrastruktur Schleswig-Holsteins haben Böger+Jäckle aber auch bundesweit – beispielsweise für die Brücken der Rhönautobahn nach Fulda oder für die 4. Röhre des Elbtunnels in Hamburg – und für große Projekte im Ausland geplant – zum Beispiel im Iran, noch zu Zeiten des Schahs, eine Reparaturwerft und einen Hafen, oder Brücken für Nigeria (die aber nie gebaut wurden, weil politische Unruhen ausbrachen), oder für die Erweiterung der U-Bahn in Singapur. In jüngerer Zeit kamen dann noch bedeutende Planungs- und Bauleitungsaufgaben für den Industriebau oder für Kernkraftwerke hinzu, vor allem für die Ertüchtigung des Kernkraftwerks Brunsbüttel.

Der Schwerpunkt der Tätigkeit von Böger+Jäckle lag immer auf dem Gebiet des konstruktiven Ingenieurbaus. Brücken, Tunnel, Untergrundbahnen, Lärmschutzanlagen, Schiffsanleger, Kaianlagen, Hochwasserschutzbauten, Hafen- und Werftanlagen, Fabrikanlagen, Kraftwerke, Geschäfts- und Verwaltungsgebäude, Schulen und Sporthallen sind unter der Mitwirkung von Böger+Jäckle entstanden.

Dass Ingenieure aber nicht nur in Betongrau und Stahlblau, sondern auch in Grün planen können, das haben Böger+Jäckle schließlich noch in den vergangenen zwanzig Jahren bei zahlreichen Projekten des Landschaftsschutzes, der Landschaftspflege, der Rekultivierung und der Pflege öffentlichen Grüns in Parks und Schlossgärten bewiesen, auch im Osten Deutschlands, wo das Unternehmen nach der Wende in Leipzig, Wismar, Dessau und Chemnitz Zweigbüros eröffnet hat.

"Eine etwas andere Chronik" haben Böger+Jäckle ein Büchlein über die Geschichte ihres Büros betitelt, das anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von jenem Mitarbeiter geschrieben worden ist, Dipl.-Ing. Wolf-Dietrich Karras, der diese Geschichte miterlebt und mitgestaltet hat. Diese Chronik ist aber nicht nur eine Geschichte der Ingenieurgruppe Böger+Jäckle, sondern auch gleichzeitig eine kurzweilige, kundig kommentierte Geschichte der Entwicklung des Verkehrs in Schleswig-Holstein überhaupt – aus der Sicht und mit dem Wissen eines Ingenieurs geschrieben, der sich ein ganzes berufliches Leben lang mit dieser Entwicklung beschäftigt hat.

Bei Interesse senden wir Ihnen das Büchlein gern zu.

Bitte senden Sie hierzu eine Mail an info@boeger-jaeckle.de


Januar 2011

Die Böger+Jäckle Unternehmensgruppe ist für Sie ein attraktiver Arbeitgeber. Wir können uns vorstellen, dass Sie für uns arbeiten könnten. Sie sind Bauingenieur (konstruktiver Ingenieurbau, Wasserbau, Brandschutzsachverständigter , etc.). Dann freuen wir uns, Sie näher kennen zu lernen. Bitte bewerben Sie sich schriftlich bei uns.

Wir freuen uns über jede initiative Bewerbung!

Januar 2011

Zum 01. Januar 2011 wurde mit Sitz in Henstedt-Ulzburg die Partnerschaftsgesellschaft –Becker-Domröse-Hartmann- gegründet. Diese Gesellschaft wird neben der B+J Kommanditgesellschaft auf dem Gebiet des Ingenieurbaus und insbesondere des allgemeinen Hochbaues tätig sein.

Die aktuelle Mitarbeiterzahl einschließlich der Inhaber beträgt zum 01. Januar 2011 74 Personen, davon sind 57 Personen Ingenieure/-innen.
Dezember 2010

Mit Wirkung zum 01. Dezember 2010 wurde Frau Dipl.-Ing. Jana Hohendorf zur Büroleiterin der Böger+Jäckle Ingenieure Dessau bestellt.

Februar 2010

Seit Anfang 2010 hat die neue Ingenieurgesellschaft B+J Engineering Gesellschaft für Ingenieurwissenschaft und angewandte Forschung im Bauwesen mbH in 23966 Wismar ihre Arbeit aufgenommen. Geschäftsführer sind u. a. Prof. Dr. Ing K. Latz und Dr. Ing. T. Bittermann.

Die Gesellschaft hat derzeit 5 Mitarbeiter. Sie erreichen uns in Wismar montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

Dezember 2009

Über den Jahreswechsel 2009/2010 wurde in Wismar die B+J Engineering als weiteres Büro der B+J-Gruppe gegründet. Partner sind B+J Gesellschaft Beratender Ingenieure mbh & Co. KG, Prof. Dr.Ing K. Latz und Dr. Ing T. Bittermann. Ein Schwerpunkt der neuen Gesellschaft ist neben den klassischen Ingenieuraufgaben die angewandte Forschung aus dem Gebiet der Ingenieurwissenschaften.


Böger + Jäckle Gruppe
06.01.2011