Das Warten hat ein Ende – Feierlicher Spatenstich A 14

Nach langen Verzögerungen durch Rechtsstreitigkeiten mit Naturschutzverbänden kann der Bau der A 14 weitergehen. Der Baubeginn des Abschnitts zwischen AS Tangerhütte und AS Lüderitz sollte am 27. August 2018 mit einem feierlichen Spatenstich begangen werden. Doch einer fehlte...
Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, kam 20 Minuten zu spät und betonte im Zuge seiner Entschuldigung auch gleich die Wichtigkeit des Baus der A 14.
„Die A 14 ist ein Mega-Projekt!“, so Scheuer, „Mit insgesamt 155 Kilometern ist sie das größte und wichtigste Infrastrukturvorhaben in Ostdeutschland. Die neue Autobahn verbindet den Norden von Sachsen-Anhalt mit wichtigen Wirtschaftszentren wie Hamburg oder Leipzig. Dadurch stärken wir die gesamte Region nachhaltig und machen die Menschen vor Ort noch mobiler.“

Das Team von BÖGER + JÄCKLE ist stolz, durch Planung des Brückenbauwerks BW34Ü Teil des so wichtigen Infrastrukturprojektes in der straßenverkehrlich unterdurchschnittlich erschlossenen Region der Altmark zu sein.

In dem 14,8 km langen Teilstück von Tangerhütte bis Lüderitz, das rund 124,5 Mio. Euro kosten wird, gibt es insgesamt 18 Brücken, drei Querungshilfen für Wildtiere und zahlreiche Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen.

Die A 14, die aufgrund dieser umfangreichen Maßnahmen als „grünste Autobahn Deutschlands“ gilt, soll Anfang der 2020er Jahre durchgängig von Magdeburg bis zur Ostsee befahrbar sein – so betonte es der Landesverkehrsminister Thomas Webel.
Diesem Ziel sind die Beteiligten durch den Bau des Teilstücks zweifellos näher gekommen.

» zur Pressemitteilung des BMVI "Spatenstich für Bauabschnitt zwischen Tangerhütte und Lüderitz"

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