BW 1.10 Brücke über den Elbe-Lübeck-Kanal, im Zuge der A 20

Auftraggeber:

Bundesrepublik Deutschland (Auftragsverwaltung: Straßenbauamt Lübeck, Projektgruppe A 20)

Zeitraum:

1996–2003

Leistungsumfang:

  • Objektplanung Ingenieurbauwerke Lph 3, 6, 7 gem. HOAI
  • statisch-konstruktive Prüfung
  • technische Prüfung
  • örtliche Bauüberwachung
  • schweißtechnische Überwachung auf der Baustelle

Bausumme:

9.765.000 €

Technische Beschreibung:

  • Kanalbrücken: Stabbogen mit Verbundplatte, Stützweite 59 m
  • Vorlandbrücken: 2-stegiger Plattenbalken in Spannbeton
  • Stützweiten 32 m und 40 m, 40 m
  • Widerlager und Pfeiler mit Ortbetonrammpfählen mit ausgerammten Fuß

Eine neue Brücke soll die geplante Ostseeautobahn A 20 südlich von Lübeck-Moisling über den Elbe-Lübeck-Kanal und über die sich anschließenden Stecknitz- und Feuchtwiesen der Kanalniederung führen. Die Fahrbahnen in beide Richtungen erhalten dabei getrennte Bauten. Die gesamte Brückenfläche hat mit einer Länge von 175 m und einer Fläche von insgesamt 5.138 m2 ein beträchtliches Ausmaß. Das Bauwerk gliedert sich in drei Abschitte: die westliche Vorlandbrücke aus Stahlbeton, die über die Stecknitz-Wiesen führt, die Kanalbrücke, eine stählerne Stabbogenbrücke mit einer Fahrbahnplatte aus Stahlbetonverbund, sowie die östliche Vorlandbrücke aus Stahlbeton, die über die Feuchtwiesen hinweg führt. Die Breite zwischen den Geländern beträgt in jeder Fahrtrichtung knapp 15 m. Die Farbgestaltung mit grauem Sichtbeton sowie weißen Pfosten und Geländern nimmt Bezug auf weitere Kreuzungen am Elbe-Lübeck-Kanal.